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Wir sind Wasenwirt
Cannstatter WASEN 24.09.2011
Gemeinsamer Ausflug Eintracht und Spielmannszug
Um 13:30 waren 19 Männer bereit zur Abfahrt nach Stuttgart wo wir bei schönsten Feld-, Wald- und Wasenwetter erstmals gemeinsam das Cannstatter Volksfest besuchen wollten. Unser Busfahrer Hans brachte uns sicher und pünktlich ans Ziel und erfüllte auch, wenn möglich, Sonderwünsche nach spontanen Zwischenstopps. Außerdem wurde während der Fahrt schon die nächste Busreise nach Maikammer gebucht.
Am Wasenfestplatz trennten wir uns von vier Wellnessjüngern die erst noch schnell in der Saunalandschaft „Schwabenquelle“ relaxen wollten. Der Rest der Gruppe hatte gerade noch etwas Zeit für ums Festzelt zu schlendern und dann um 16:30 Uhr die reservierten zwei Tische in der „Bierquelle“ Zum Wasenwirt einzunehmen. Dank unserer grünen Reservierungsbändel konnten wir immer zwischendurch nach einem Festplatzbummel wieder problemlos ins Festzelt zurück. An unseren Tischen war somit immer Platz genug, dass wir auch Gäste bei uns sitzen lassen konnten.
Die Stimmung war von Anfang an einfach grandios. Alle Partyhits von Aniiita bis Weiß der Geier welche Lieder noch alle wurden von den Bands und dem SWR3-DJ gespielt bzw aufgelegt und alle waren quasi genötigt mitzugrölen und auf den Bänken zu tanzen. Dazwischen wurden immer wieder die Maßkrüge gestemmt und sich zugeprostet. Jeder kann sich vorstellen was für ein Bild sich dann gegen 22 Uhr den dann erst eintreffenden Saunagängern bot. Aber unglaublicherweise waren die vier innerhalb kürzester Zeit genauso wie alle anderen in die Bierzeltatmosphäre integriert. Leider waren bis dahin im Zelt alle Hähnchen aufgegessen und die Nachzügler mussten schauen was sie mit ihren Bons noch anfangen konnten. Aber man kann ja auch Kalorien in flüssiger Form zu sich nehmen. Dann wurde fröhlich zusammen weitergefeiert bis alle bei Festzeltschließung höflich herauskomplimentiert wurden.
Nun mussten wir nur noch den wartenden Bus auf dem Busparkplatz P9 suchen und dann ging schon die Rückfahrt nach Waldsee los.
Abschließende Wertung : jederzeit gerne wieder
Vater-Kind zelten 2011
Traditionell startete am 12. August wieder der Eintrachttross zum Zeltwochende in Richtung Sippersfeld im idyllischen Donnersbergkreis. Dort hatte bereits die Vorhut, unser Vorstand Herry und Hausgenosse Horst tatkräftig gewirkt und das Eintrachtküchenzelt startklar gemacht. Trotz Dauerregens am Vormittag besserte sich das Wetter einigermaßen, so dass jeder seine Wochenendbehausung im Trockenen auftstellen konnte.
Als dann auch endlich das "wichtigste" Auto, nämlich das mit dem Getränkeanhänger sicher eingetrudelt war, stand dem Abend mit "italenischer Küche", Lagerfeuer, sowie natürlich unserem Spätpännel nichts entgegen.
Am Samtag, nach ausgiebigem Frühstück und Mitttagssnack, teilten sich "frei Schnauze" verschiedene Gruppen auf, um ins Freibad, oder in "Natur pur" spazieren zu gehen. Der Rest "bewachte" das Lager und vor allem das Bier :-)
Beim abendlichen Fußballspiel Jung geben Alt kam es auf Grund der desaströsen Schiedsrichterleistung (Anmerkung der Redaktion: gebürtiger Hauensteiner) fast zu einem Spielabbruch. Nur durch das besonnene Verhalten der "Alten" konnte das Spiel mit einem Sieg für die Jungen zu Ende gespielt werden.
Nach einer langen Nacht am Lagerfeuer, beseitigten wir am Sonntag unsere Spuren und fuhren mit dem Gedanken "war wieder schää" Richtung Heimat
Frank Gries
Fahrrad-Tour 28./29.05.2011 nach St.Goar
Wir haben den Vater Rhein in seinem Bett gesehen, er war so wunderschön, doch wir mussten früh aufstehen. Gegen 07:00 Uhr machten sich 10 gut gelaunte und hoch motivierte Radler auf den Weg nach St.Goar.
Doch oftmals kommt es anders als man denkt. Bereits nach 500 Metern auf dem Weg von Waldsee zum Limburger Bahnhof die erste Panne. Peter Gerdon hatte einen „Platten“. Unser Experte Stefan Keiner gab alles, um den Schaden schnell zu beheben. Als es endlich geschafft war, hat sich Peter dann doch dazu entschlossen, den alten Drahtesel gegen das Hightech-Rad seiner Frau auszutauschen. Es war sicher eine gute Entscheidung, doch den geplanten Zuganschluss hatten wir erst mal verpasst. Das gab uns Gelegenheit ein
2. Frühstück einzunehmen und eine neue Route fest zu legen. Mit der S- und Regionalbahn und einmaligem Umsteigen in LU kamen wir um 11:00 Uhr in Bingen an. Der Reiseleiter Uli Schilling führte die Truppe mit Rückenwind zur ersten „Tankstelle“ auf einen Campingplatz, direkt am Rheinufer, wo wir bei herrlichem Sonnenschein den ersten Durst löschten.
In Bacharach machten wir einen weiteren Zwischenstopp und beglückten ein frisch vermähltes Hochzeitspaar und Gäste mit dem „Pfälzer Sängerspruch“. Als Dank dafür gab es für uns eine Sektrunde.
Vorbei an Oberwesel und herrlichen Burgen erreichten wir am frühen Nachmittag unser Hotel in St. Goar. Nach der Zimmerverteilung blieb noch genügend Zeit, die Lokalitäten des Ortes zu „inspizieren.“ Da uns jetzt jede weitere Anstrengung zu viel erschien, fuhren wir mit einem Bimmelbähnchen hinauf zur Festung „Rheinfels“. Auf einer Aussichtsplattform hatten wir eine fantastische Aussicht auf das von der UNESCO geschützte mittlere Rheintal mit Loreley. Das schöne Wetter erlaubte uns im Freien zu essen und die Schnapsrunde war auch sehr willkommen.
Wölfi - wer sonst - sprach 2 amerikanische Touristinnen an. Und so lernten wir Christine die„Quasselstrippe“ aus Arkansas kennen. Sie sprach kein Deutsch, aber dafür mehr von amerikanischen Präsidenten und politischen Grundsätzen.
Als wir abends mit der Regio-Bahn nach Boppard fuhren, um in einem Pub Unterhaltung zu suchen, stand Christine weiterhin im Mittelpunkt und so mancher von uns frischte sein Schulenglisch wieder auf, mit mehr oder weniger gutem Erfolg.
Der Alkohol war wohl schuld daran, dass wir es nach der Rückkehr im Hotel mit der Lautstärke nicht so ernst nahmen. Ein Hotelgast fühlte sich in seiner Nachtruhe gestört und warf einen Stuhl die Treppe hinunter. Danach wurde es ruhiger.
Nach dem sehr guten Frühstück, gab es etwas Aufregung, weil Wölfi den Zimmerschlüssel „verlegt“ hatte und dieser erst wieder unterwegs auftauchte.
Wir fuhren mit der Fähre auf die andere Rheinseite. Bereits nach wenigen Kilometern gab es erstmal einen „Frühschoppen“. Weiter über Kaub und Lorch erreichten wir Assmannshausen. Dort fand ein Fest statt und die Preise
(1 Bier für EUR 4,60) schreckten uns doch ab, hier länger zu verweilen.
In Rüdesheim war an diesem Sonntag einiges los und die Sehenswürdigkeiten, wie Drosselgasse, waren den meisten zu viel des Guten. 4 Mann mit Rucksack fuhren mit der Gondelbahn noch zum Niederwalddenkmal und stapften zu Fuß durch die Weinberge zurück. In einem Biergarten ruhten wir die müden Knochen aus, bevor wir mit der Fähre wieder nach Bingen übersetzten.
Am Bahnhof erblickten wir den Zug und sprangen in Windes Eile mit den Fahrrädern auf. Unser „Zugführer“ Peter Gerdon hatte nicht mehr die Zeit für die Gruppe die Fahrkarten komplett zu lösen. Nach mehrerer Fehlversuchen unterwegs am Automat den Rest der Karten zu besorgen, entschlossen wir uns mitten in der Einöde zwischen Bingen und Worms, wieder aus zu steigen, um einer Kontrolle und deftigen Strafe zu entgehen. In dem Kuhkaff war keine Zivilisation, geschweige denn eine Kneipe zu entdecken.
Erst eine Stunde später der zweite Versuch, die Heimfahrt an zu treten.
In Ludwigshafen hatten wir die „Faxen dicke“ und fuhren mit den Rädern über Rheingönnheim und Neuhofen nach Waldsee zurück.
Wir radelten und strampelten bis in die Nacht, wir rackerten uns ab, wer hätte das gedacht. Wir fuhren Rad ganz besessen, und hinterher wurde auch gegessen. Wir spürten heftig den brennenden Durst, wenn es auch spät wurde, es war uns wurst.
Wir bleiben weiter aktiv und auch fit
und machen hoffentlich noch viele Radtouren mit.
Jungsängerfahrt 20.-22.05.2011 nach
Lauterecken
Bei sehr schwülem Wetter machten sich am Freitag insgesamt 19 Mann in Fahrgemeinschaften gegen 15:30 Uhr auf den Weg in die Westpfalz nach Lauterecken. Über die A 6 nach Kaiserslautern und der B 270 folgend, erreichten wir am späten Nachmittag das Hotel „Pfälzer Hof“.
Nach dem Einchecken in die schönen Zimmer, war noch genügend Zeit, um als Appetitanreger ein paar Bierchen in die durstigen Kehlen zu spülen.
Das nach folgende 4-Gänge-Menue ließ keine Wünsche offen. Die Kraftbrühe, der Salat mit Lachs, die Pfälzer Schnitzel und die hausgemachte Creme mundeten hervorragend.
Dann führten wir das Programm in eigener Regie fort und inspizierten die ortsansässigen Kneipen. Doch in Lauterecken gibt es außer „lauter Ecken“ nur 2-3 Lokalitäten, die etwas Flüssiges im Angebot hatten. Am schönsten war es noch im Hotel eigenen „Freigehege“ das sehr einladend wirkte.
Am nächsten Morgen, nach dem ausgiebigen Frühstück, ging es los zu unserem Höhepunkt der „Draisinenfahrt“ auf einem stillgelegten Schienengelände. Dazu fuhren wir zunächst mit dem Bus nach Altenglan zum Einstieg in die Draisinen.
Da es sich hier um ein Verkehrsmittel handelt, waren Alkoholikas nicht erlaubt.
Unauffällig schmuggelten wir dennoch diverse Flaschen und Pflümlis an Bord, die ohne Zweifel, neben dem schönen Wetter, mit zur guten Stimmung beitrugen.
Am schwersten hatten es die 7 Männer an vorderster Front. 3 Treter und 4 Beisitzer machten die Pace und beschleunigten die „Lokomotive“ über das Gleis. Die nachfolgenden Draisinen, je mit 4 Mann besetzt, hatten es im Windschatten da etwas leichter zu folgen.
Unterwegs gab es ein Zwischenstopp. Wir hatten das Vergnügen uns mit Gleichgesinnten zu vereinen und den „Pfälzer Sängerspruch“ an zu stimmen.
Nach 20 km wieder in Lauterecken angekommen, hat der Wirt des Pfälzerhofes in seiner wunderschönen Hazienda inzwischen den Grill angeschmissen und leckere Steaks, Würste und Kartoffelsalat gezaubert. Im Nu war alles weg, so dass für den eigenen Bedarf des Wirtes bzw. seiner anwesenden Tochter und Enkeln nichts mehr übrig blieb.
Die ganz sportlichen unter uns, nahmen dann noch die nächsten 20 km mit der Draisine in Angriff bis zum Endziel Bad Sobernheim.
Am Abend nach der „Wiedervereinigung“ hörte man das ein- oder andere Stöhnen der geschundenen Körper. Nach diesem Kalorienverbrauch kam das „Pfälzer Buffet“ gerade recht. Ob Braten, die Leberknödel, gebratene Blutwurst mit Sauerkraut, der Käse, die Mousse au chocolat oder Rote Grütze, alles wurde reingestopft. Und so gestärkt, feierten wir noch bis tief in die Nacht nicht nur uns selbst, sondern auch ein gelungenes durchweg (feucht)-fröhliches Wochenende, welches offiziell am Sonntag nach dem Frühstück endete.
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