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19.–22.06.2003 – Chorfest des Deutschen Sängerbundes in Berlin
1. Tag: Frühmorgens um sechse ging’s am Donnerstag mit dem Bus in Waldsee los. Nach gut 10 langen Stunden Fahrt hatten wir unser Hotel in Trebbin erreicht. Aber damit noch nicht genug, am selben Abend sind wir dann noch mit dem Bus nach Berlin hinein gefahren, um den Bundestag zu besichtigen und unsere Runden durch dessen Kuppel zu drehen und nicht zuletzt auch, um Berlin bei Nacht kennen zu lernen.
2. Tag: Am Freitagvormittag statteten wir der Rheinlandpfalzvertretung einen Besuch ab. Hier erfuhren wir viel Interessantes über deren Arbeit und wurden mit köstlichen Speisen und Getränken versorgt. Deshalb ließen wir es uns auch nicht nehmen, einige Lieder zu Gehör zu bringen. Danach hatte man noch die Möglichkeit, die nähere Umgebung (Tiergarten, Bundestag, Brandenburger-Tor, Sony-Center etc.) zu erkunden, bevor es mit dem Bus zu einer dreistündigen Stadtrundfahrt kreuz und quer durch Berlin ging. An dieser Stelle alles zu Beschreiben, was es dabei zu sehen gab, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Deshalb sei nur angemerkt, dass alle Eintrachtler sehr beeindruckt waren, von den vielen Facetten in denen sich die Bundeshauptstadt uns zeigte, und die von unserer charmanten Stadtführerin in humorvoller Art und Weise präsentiert wurde.
Die Zeit verging dabei wie Fluge und am Abend hatte man wieder Gelegenheit, die Tags gewonnen Eindrücke mit Berliner Spezialitäten bei einem kühlen Bierchen zu verarbeiten.
3. Tag: Samstag um 11.00 Uhr war dann unser großer Auftritt in der Friedrichswerderschen Kirche, im Ostteil der Stadt, wo wir mit drei Chorsätzen unseren Beitrag leisteten. Danach wurde erneut die Stadt erkundet. Vom Fernsehturm auf dem Alexanderplatz konnten einige Eintrachtler den Blick aus 203 Meter Höhe, weit über Berlin schweifen lassen. Oder man flanierte auf der Straße unter den Linden, wo man entlang der „Chormeile“, den verschiedensten Gesangvereinen, welche aus ganz Deutschland angereist waren, zuhören konnte. Einzig das Wetter, trübte etwas den Genuss, da der Wind in den Blättern der Linden rauschte und Petrus so ab und an einige Wassertropfen vom Himmel fallen ließ. Am späten Abend feierte man dann Abschied im Parkhotel Trebbin, wo einige Eintrachtler bis in die frühen Morgenstunden laute Lieder schmetterten. Einer soll sich gar mehrfach verabschiedet haben, nur um kurze Zeit später wieder aufzutauchen…
4. Tag: Am Sonntag ging’s dann in alter Frische mit dem Bus wieder zurück nach Waldsee und alle (auch die momentan nicht so Frischen) waren sich einig: Berlin ist eine Reise wert!
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